Das war das Insurance Forum Austria 2017

Die IFA 2017 – der Branchentreff der österreichischen Versicherungsbranche - ging am 23. und 24. März zum 5. Mal über die Bühne. Dabei diskutierten Versicherungsvorstände, Expertinnen und Querdenker in unterschiedlichen Formaten die dringendsten Themen der Branche.

FMA Vorstand Helmut Ettl machte den Auftakt und zeigte, inwieweit die österreichischen Versicherer – Stichwort Solvency II – für die kommenden Herausforderungen gerüstet sind. Im Anschluss leitete Peter Maas, Professor an der Universität St. Gallen, den ersten großen Themenblock ein: Business Model Innovation und Digitalisierung.

Besondere Highlights waren die Diskussion zur Disruption in der Versicherungswirtschaft mit Andreas Heidl (Zürich), Johann Oswald (Allianz), Thomas Polak (UNIQA) und Christian Pedak (L´AMIE) und der CEO Talk mit Gerhard Matschnig (Zürich), Peter Thirring (Donau) und Klaus Scheitegel (GRAWE). Die Notwendigkeit zur Transformation der Geschäftsmodelle stand dabei außer Streit, die Bedeutung der Digitalisierung wurde dagegen durchaus differenziert betrachtet.

Zum Abschluss des ersten Tages wurden die besten Versicherungsgesellschaften mit dem Assekuranz Award Austria ausgezeichnet.

Der zweite Konferenztag stand im Zeichen von zwei Themenschwerpunkten: IT-Systeme und Vertrieb. Nach den Impulsvorträgen zu verschiedene technologischen Herausforderungen am Morgen, konnten im Anschluss die Gespräche in den Round Tables vertieft werden.

Ohne IT-Unterstützung kann sich in digitalen Zeiten auch der Vertrieb nicht weiterentwickeln, wie Fred Wagner von der Universität Leipzig in seiner Keynote eindrucksvoll zeigte.

Die IFA 2017 endete mit einem weiteren Highlight: Hermann Fried (Wiener Städtische), Peter Loisel (VAV), Werner Müller (Allianz), Sabine Usaty-Seewald (UNIQA) und Ralf Widtmann (riskine) diskutierten, wie der strategische Vertrieb in Versicherungen zukunftsfit gemacht werden kann.

Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr!

 

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Georg Reiser

Als sprichwörtliche Leseratte verbringt Georg den größten Teil seiner Zeit auf der Suche nach dem "Friedhof der verlorenen Bücher" oder wartet hoffnungsvoll auf Godot. Wenn er nicht gerade Abenteuer in seinem Kopf besteht, versucht er seinem Namen gerecht zu werden und möglichst viel von der Welt zu sehen.

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